So, 28. Mai 2017, 16:00 Uhr
Christuskirche Bochum

Kammermusikalische Sinnsuche zu Digitalisierung und künstlicher Intelligenz
Musik für Flöte, Bratsche und Harfe neu interpretiert zu philosophischen, musikwissenschaftlichen und soziologischen Texten des 21. Jahrhunderts
In zarten Klangfarben von Flöte, Bratsche und Harfe suchten Komponisten des Fin de Siècle nach einer Antwort auf die neue Lebenswirklichkeit mit Maschinen, Industrie und Fortschritt am Ende des 19. Jahrhunderts. Theodor Fontane schreibt vom „entgeisterten Menschen, Richard Wagner vom „Kampf des Geistes gegen die Geistlosigkeit“
Stellen die Digitalisierung und die fortschreitende künstliche Intelligenz den Menschen im 21. Jahrhundert vor ganz ähnliche Herausforderungen? Eröffnen die neuen Möglichkeiten unerkannte Erfahrungsfelder für Musik, Kunst und Philosophie?
Das Trio Mallarmé mit Martina Overlöper, Kerstin Beavers und Susanne Bürger spielt Kammermusik von Claude Debussy, Xaver Paul Thoma (UA), Tōru Takemitsu und Eve de Castro-Robinson zu einer Zusammenstellung von impulsgebenden Texten von Lanier, Eggers u.a.
Texte: Katja Heinrich

Video: Katja Heinrich liest aus „Die Maschine steht still“